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Saison

06.10.19

Heuer Fernandes: Längste „Weiße Weste“ seit 33 Jahren

Der Schlussmann des HSV blieb im vierten Heimspiel in Folge ohne Gegentreffer und hat damit einen 33-jährigen Rekord im Blick.

Nach dem Heimsieg gegen die SpVgg Greuther Fürth sprachen viele über das „Sahnetor“ von Sonny Kittel, den Zauberpass von Adrian Fein oder den klasse Kopfball von Jeremy Dudziak, doch ebenso wichtig wie die Tore war an diesem Tag die Szene aus der 66. Minute, als Daniel Heuer Fernandes die einzig richtig gute Möglichkeit der Gäste mit einer Glanztat vereitelte. Denn nach einem langen Ball und einer Kopfballverlängerung tauchte Tobias Mohr auf einmal mutterseelenalleine vor dem HSV-Schlussmann auf, der zuvor einen sehr ruhigen Nachmittag verlebte. Es hätte seine Mannschaft noch einmal gepusht, wenn sie in dieser Szene den glücklichen Ausgleich erzielt hätte, sagte Gäste-Coach Stefan Leitl nach der Partie. „Einmal wird er gefordert und ist da. Das ist es, was einen Torwart auszeichnet“, lobte Dieter Hecking derweil seine Nummer eins in der Pressekonferenz nach dem Spiel und richtete noch ein paar deutliche Worte an die externen Kritiker. „Ich glaube, jetzt hat auch der Letzte begriffen, dass wir diese Diskussion nicht führen müssen.“

Mit dem Reflex eines Handballtorwarts bewies Heuer Fernandes einmal mehr, dass man sich auf ihn in entscheidenden Momenten verlassen kann. Wie schon im Heimspiel gegen Hannover 96, als der 26-jährige Schlussmann mit einer Doppel-Großtat gegen Edgar Prib und Marvin Ducksch einen möglichen Anschlusstreffer der Niedersachsen verhinderte, sorgte er wieder mit einer Glanzparade für die Heim-Null. Diese steht nun schon seit 404 Minuten im Volksparkstadion. Der Letzte, der Heuer Fernandes im heimischen Wohnzimmer überwinden konnte, war Tim Skarke, der beim Saisonauftakt kurz nach der Halbzeit (46.) für Darmstadt 98 traf (Endstand: 1:1). Im Anschluss gab es viermal die „Weiße Weste“ - ein fast schon historischer Wert.

Denn zuletzt war dies im Jahr 1986 unter Trainer-Legende Ernst Happel der Fall. Damals stand saisonübergreifend sogar in fünf Partien die Null. Einem 2:0 gegen Schalke 04, einem 3:0 gegen Waldhof Mannheim sowie einem 1:0 gegen Eintracht Frankfurt am Ende der Saison 1985/86 folgten ein 3:0 gegen Werder Bremen und ein 2:0 (wiederum) gegen Eintracht Frankfurt in der Saison 1986/87. Der Erste, der den damalige Schlussmann Uli Stein überwand, war Bum-kun Cha von Bayer Leverkusen im sechsten Heimspiel (traf in der 11. Minute). Da waren dann insgesamt 512 Zeigerumdrehungen ohne Gegentreffer im Volkspark vergangen. Bis dahin ist es zwar noch ein Stückchen, aber dem Rekord nach 33 Jahren wieder in die Nähe zu kommen, kann man ohne Zweifel schon jetzt als sehr starke Leistung bezeichnen.

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