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Nachbericht

04.02.20

"... das muss jetzt noch 14-mal genauso sein"

Am Tag nach dem 3:1-Auswärtssieg beim VfL Bochum lobte Cheftrainer Dieter Hecking die besondere Mentalität seiner Mannschaft. Gleichzeitig blickte der 55-Jährige auf das bevorstehende Heimspiel gegen den Karlsruher SC und warnte vor Nachlässigkeiten im eigenen Spiel.  

118,99 und 119,93 Kilometer standen für die HSV-Profis nach den ersten beiden Zweitliga-Spielen des Jahres 2020 auf dem Tacho. In beiden Begegnungen legten sie dabei rund fünf Kilometer mehr zurück als die Konkurrenz vom 1. FC Nürnberg und dem VfL Bochum. "Läuferisch sind wir gut unterwegs", erklärte HSV-Trainer Dieter Hecking am Tag nach dem jüngsten 3:1-Sieg an der Castroper Straße. Zufrieden mit dem Ergebnis und zugleich leicht übermüdet nach der nächtlichen, rund 352 Kilometer langen Busfahrt führte der 55-Jährige aus: "Genau das habe ich zum Vorbereitungsstart gefordert: disziplinierte Arbeit gegen den Ball und selbst wieder mehr Wege machen. Dadurch bekommt man automatisch mehr Räume nach vorn, weil die Gegenspieler nicht immer gleich Druck auf den Ball haben." In den letzten 25 Minuten des gestrigen Gastspiels im Ruhrgebiet gingen die Rothosen genau diese Wege. Der Bochumer Führungstreffer durch Simon Zoller (65.) diente dabei ironischerweise als Initialzündung für die furiose Schlussoffensive der Rothosen, die nach Treffern von Tim Leibold (68.), Joel Pohjanpahlo (73.) und Sonny Kittel (87.) das Spiel noch drehten. "Die Reaktion nach dem 0:1 war bemerkenswert. Die Mannschaft hat direkt den Vorwärtsgang eingeschaltet und - noch viel wichtiger - ist nach dem 1:1 nicht wieder in den Verwaltungsmodus gegangen, sondern hat nachgesetzt. Die Mannschaft hat weitergemacht und das muss jetzt noch 14-mal genauso sein", lobte Hecking - das nächste Punktspiel gegen den Karlsruher SC am Sonnabend (ab 12.45 Uhr live im HSVnetradio) bereits vor Augen... 

Im Detail sprach der HSV-Trainer am Dienstavormittag über...  

... das gestrige Spiel in Bochum: Es war ein Spiel, das in der ersten Halbzeit ausgeglichen war mit Chancen auf beiden Seiten. Wir hatten dann kurz nach der Halbzeit eine Phase, die mir nicht gefallen hat. Die Reaktion nach dem 0:1 war dann bemerkenswert. Die Mannschaft hat direkt den Vorwärtsgang eingeschaltet und - noch viel wichtiger - ist nach dem 1:1 nicht wieder in den Verwaltungsmodus gegangen, sondern hat nachgesetzt. Das kann und muss die Mannschaft aus dem gestrigen Spiel mitnehmen. Wir sind immer in der Lage, Spiele zu gewinnen, ganz egal wie der Spielstand ist. Die Mannschaft hat weitergemacht und das muss jetzt noch 14-mal genauso sein.

... die gegenwärtige Lage: Wir haben nach der Winterpause direkt unseren Rhythmus gefunden. Das ist nicht selbstverständlich. Die Siege sollten uns Selbstvertrauen geben und dennoch müssen wir am Sonnabend wieder beweisen, dass wir die richtigen Schlüsse aus diesen Spielen ziehen. Wir dürfen nicht nachlässig werden oder Meter weglassen, die die Mannschaft gestern zum Beispiel wieder gegangen ist. Sie ist rund fünf Kilometer mehr gelaufen als Bochum. Läuferisch sind wir gut unterwegs. Genau das habe ich zum Vorbereitungsstart gefordert: disziplinierte Arbeit gegen den Ball und selbst wieder mehr Wege machen. Dadurch bekommt man automatisch mehr Räume nach vorn, weil die Gegenspieler nicht immer gleich Druck auf den Ball haben.

... den kommenden Gegner: Die Beobachtungen, die wir bisher gemacht haben, können wir wahrscheinlich in die Tonne werfen. Denn der Trainerwechsel dort wird sicherlich etwas verändern. Zudem hat der KSC morgen noch ein Pokalspiel in Saarbrücken, das die Stimmung beeinflussen kann. Wenn die Karlsruher weiterkommen, kann das wiederum eine Euphorie entfachen. Wenn sie verlieren, könnte das nochmal mehr Druck erzeugen. Wir müssen uns darauf einstellen, aber erneut gilt es, nicht zu viel auf den Gegner zu schauen, sondern unser Spiel durchzubringen. 

... die Breite des Kaders: Der Konkurrenzkampf sollte für die Spieler kein Problem darstellen. Wir haben ein großes Ziel vor Augen und große Ziele erreicht man nur, wenn man als Gruppe funktioniert und geschlossen als Mannschaft auftritt. Ich kann auf die Befindlichkeiten einzelner Spieler, die bei dem einen oder anderen mehr oder weniger ausgeprägt sind, keine Rücksicht nehmen und das wissen meine Spieler auch. Gestern war es gut zu sehen, dass die Einwechselspieler sofort da sind. Das zeigt mir, dass alle auf diesem Kurs sind. Gideon Jung ist diesbezüglich ein Paradebeispiel. Er war über weite Strecken der Hinrunde Stammspieler und nun präsentiert sich Timo Letschert in sehr guter Form, so dass sich das etwas verschoben hat. Aber Gideon zeigt mit seinen Leistungen, dass er ein wichtiger Bestandteil werden kann. Gerade im Mittelfeld, weil er dort eine gute körperliche Präsenz mitbringt. 

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