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Stimmen zum Spiel

15.12.19

"Wir brauchen aktuell zu viele Chancen"

Die HSV-Akteure zeigten sich nach dem Abpfiff in Sandhausen enttäuscht über das 1:1-Remis. Das spiegelte sich auch in den Stimmen zum Spiel wieder, die HSV.de zusammengestellt hat.

Als Schiedsrichter Deniz Aytekin am heutigen Sonntagnachmittag (15. Dezember) nach 94 Minuten die Partie zwischen dem HSV und dem SV Sandhausen mit dem letzten Pfiff des Tages beendete, regierte bei den Rothosen vor allem die Enttäuschung. Denn obwohl die Sandhäuser im ersten Durchgang mit 1:0 in Führung gingen, waren die Rothosen über weite Strecken die spielbestimmende Mannschaft. Zwar gelang in der zweiten Hälfte noch der verdiente Ausgleich durch Lukas Hinterseer, der angestrebte Auswärtssieg konnte aber nicht mehr realisiert werden. Somit blieben die Hamburger auch im siebten Auswärtsspiel in Folge sieglos. Dementsprechend unzufrieden und enttäuscht zeigten sich die HSV-Akteure nach der Partie in der Mixed-Zone des BWT-Stadions am Hardtwald.

Timo Letschert: Wir wollten drei Punkte holen, aber brauchen aktuell zu viele Chancen. Natürlich müssen wir Situationen wie die Ecke besser verteidigen, aber letztlich hätten wir heute auch fünf oder sechs Tore schießen können. Es war zeitweise wie beim Handball vor dem Strafraum. Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Das war auch unser Gefühl in der Halbzeit, als wir es gar nicht verstanden haben, warum wir 0:1 hinten liegen. Wir wissen, mit welcher körperlichen und ausdauernden Spielweise uns die Gegner in der 2. Liga begegnen und müssen so Spiele wie heute trotzdem einfach gewinnen. Wir haben gut gespielt, aber am Ende nur noch den einen Punkt geholt. Das ist kein gutes Gefühl und eine Enttäuschung.

Tim Leibold: Wir haben in der ersten Hälfte über weite Strecken ein gutes Spiel gemacht und vergessen, das 1:0 zu machen. Wenn der Gegner dann wiederum in Führung geht, ist es ekelig, gegen eine so tiefstehende Deckung und auf so einem schwer zu bespielenden Platz, die Torchancen herauszuspielen. Wir haben nicht die Mannschaft, um dann mit hohen Bällen zu operieren. Am Ende müssen wir uns mit dem Punkt zufriedengeben. Wir hatten zwar noch Chancen auf den Sieg, aber auch Sandhausen hatte in der Schlussphase Gelegenheiten auf ein weiteres Tor. Wir wollten heute ein besseres Gesicht zeigen. Das ist uns gelungen, auch wenn wir die Tore verpasst haben. Wir brauchen einfach mal wieder einen Dosenöffner, Tore zum 1:0 oder 2:0. So ist es nach Rückständen immer schwierig, gegen tiefstehende Gegner anzurennen.

Dieter Hecking: Unterm Strich ist das ein gerechtes Unentschieden. Nach einer ausgelichenen Anfangsphase haben wir das Zepter übernommen und uns einige Male über die Außen durchkombiniert, im Strafraum haben wir aber zu umständlich agiert. Dann geraten wir nach einer Standardsituation in Rückstand und waren dementsprechend frustriert in der Halbzeit. Im zweiten Durchgang haben wir versucht, das Spiel wieder in unsere Bahn zu lenken und Druck aufzubauen. Natürlich haben sich durch unsere offensive Spielweise auch Räume für den Gegner aufgetan, aber insgesamt war der Ausgleich verdient. In der Phase rund um das Tor haben wir gut gespielt und hatten richtig gute Aktionen. Zum Ende hin haben wir es nicht gut gespielt, weil wir dem Gegner zwei Konterchancen zugestanden haben, das darf trotz dem unbedingten Siegeswillen nicht passieren.

Uwe Koschinat: Der HSV hat das Spiel über weite Strecken dominiert, wir haben aber unheimlich viel Kampf und Solidarität in die Waagschale geworfen. Darüber hinaus haben wir ein glückliches 1:0 erzielt, allerdings hatten wir uns auch erhofft, dass wir in der Luft eine gewisse Hoheit haben. In der zweiten Hälfte standen wir noch tiefer, haben aber die ganz klaren Torchancen für den HSV nicht zugelassen. Der Gegentreffer ist sehr unglücklich, aber natürlich verdient. 

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