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Pressekonferenz

07.06.20

„Wir müssen unsere Aufgabe lösen“

In der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen Holstein Kiel sprach HSV-Cheftrainer Dieter Hecking über die personelle Lage, die Situation auf der Torhüter-Position und die mentale Komponente im Endspurt.

Neues Gesicht in der Pressekonferenz: Nachdem der bisherige Pressesprecher Till Müller (wechselt zu RB Leipzig) beim Heimspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden (3:2) seinen letzten Arbeitstag bei den Rothosen verlebte, führte heute erstmals sein Nachfolger Philipp Langer durch die weiterhin virtuell abgehaltene Medienrunde. Der Protagonist der Pressekonferenz war aber natürlich wie gewohnt HSV-Cheftrainer Dieter Hecking, der die zahlreichen Fragen der Sportjournalisten analytisch und klar beantwortete. Der erfahrene Fußball-Lehrer wirkt im hektischen Endspurt unter besonderen Umständen wie ein Ruhepol, der diese Eigenschaft auch auf seine Mannschaft übertragen will. „Es wird nicht immer die Tagesform entscheiden, sondern vor allem der Kopf“, sagt Hecking und spricht damit die Bedeutung der mentalen Komponente an. Welche Marschroute der 55-Jährige für das Heimspiel gegen Holstein Kiel am morgigen Montagabend (8. Juni, Anstoß: 20.30 Uhr) darüber hinaus vorgibt und wie seine Meinung zur aktuellen Rassismus-Debatte aussieht, skizzierte Hecking in aller Deutlichkeit.

Im Detail sprach der HSV-Cheftrainer über…

… den Kampf gegen Rassismus: Es muss in jedem Menschen drin sein, dass es auszuschließen ist, andere Menschen aufgrund der Hautfarbe zu diskriminieren. Die Zeichen, die in den Stadien gesetzt wurden, fand ich stark. Auch beim HSV wurde ein deutliches Statement gegen Rassismus abgegeben. Grundsätzlich befürworte ich jede Aktion gegen Rassismus.

… die personelle Lage: Bis auf Khaled Narey und Ewerton haben alle Spieler voll trainiert und stehen dementsprechend zur Verfügung. Auch Gideon Jung und Jan Gyamerah, der nur eine Einheit aus persönlichen Gründen verpasst hat, sind wieder zurück und Optionen für den Kader und die Startelf. Wir haben noch schwere Spiele vor der Brust, daher bin ich über jeden Spieler froh, der uns mit seinen Qualitäten zur Verfügung steht.

… die Rolle von David Kinsombi: Kinso hat vor allem in der Phase des Kleingruppentrainings einen Schritt nach vorne gemacht und in diversen Trainingsspielen einen guten Eindruck hinterlassen. Gegen Wehen Wiesbaden hat er sich mit den beiden Toren belohnt. Dass er Fußball spielen und torgefährlich sein kann, hat er schon zu seiner Zeit in Kiel gezeigt.

… die geistige Frische im Team: Zu Beginn der Woche haben wir zwei Tage frei gegeben und insgesamt versucht, über eine gute Trainingsdosierung die Frische zu garantieren. Im heutigen Abschlusstraining hatten wir eine gute und aggressive Stimmung, von daher scheint es gut auszusehen. Es nützt nichts, auf die anderen Ergebnisse zu schielen. Wir müssen morgen unsere Aufgabe lösen.

… den kommenden Gegner: Holstein Kiel ist eine Mannschaft, die sich in den letzten Jahren sehr gut entwickelt hat. Sie wählen den fußballerischen Ansatz und sind nicht nur im Umschaltspiel, sondern auch aus dem normalen Spielaufbau heraus gefährlich. Ole Werner lässt attraktiven Fußball spielen, in meiner Wahrnehmung wird dort ein richtig guter Job gemacht. Verwundbar sind sie vor allem in der Defensive. Dort sehe ich Ansätze für uns, dass wir sie packen können.

… die Torhüter-Position: Ich habe eine Begründung geliefert, warum Daniel Heuer Fernandes gegen Wiesbaden nicht im Tor stand. Das war eine Entscheidung für das Spiel. Die Leistung von Julian Pollersbeck war im Hinblick darauf, dass er lange kein Pflichtspiel bestritten hat, sehr gut. Wenn ich Heuer Fernandes in dieser Woche aber im Training sehe, dann ist er mental voll da. Daher denke ich, dass die Maßnahme, ihn mal für ein paar Tage aus dieser Anspannung zu entlassen, richtig war. Es ist gut zu wissen, dass wir drei gute Torhüter haben. Wer morgen im Tor stehen wird, habe ich noch nicht entschieden.

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