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Lacroix: „Ich möchte dem Team mit meiner Erfahrung helfen“

Saison

10.08.18

Lacroix: „Ich möchte dem Team mit meiner Erfahrung helfen“

HSV-Neuzugang Léo Lacroix spricht über seinen Transfer zum HSV, das erste Training mit den neuen Teamkollegen und das anstehende Spiel in Sandhausen. 

Das ging fix: Am Vormittag wurde die Verpflichtung von Léo Lacroix unter Dach und Fach gebracht, am Mittag stand der 1,97 Meter große Innenverteidiger mit seinen Kollegen das erste Mal auf dem Trainingsplatz und am Nachmittag äußerte er sich in einer Presserunde detailliert zu seinem Wechsel. Der 26-jährige Schweizer mit brasilianischen Wurzeln wurde für ein Jahr mitsamt Kaufoption von der AS St. Etienne ausgeliehen und ist damit der siebte Neuzugang des HSV in dieser Transferperiode. In der vergangenen Rückrunde war der ehemalige U21-Nationalspieler für den FC Basel aktiv und absolvierte dort insgesamt zwölf Pflichtspiele. Nun freut sich der Abwehrspieler auf seine neue Herausforderung und äußerte sich in gutem Englisch zu den Fragen der anwesenden Journalisten. 

Im Detail sprach Lacroix über… 

… die Gründe für seinen Wechsel zum HSV: Der HSV ist ein großer Verein in Deutschland. Natürlich kenne ich die momentane Situation, aber das sehe ich eher als Herausforderung. Wir wollen gemeinsam mit den Fans zurück in die Bundesliga. Das wird natürlich nicht einfach, denn die 2. Bundesliga ist hart, aber wir werden alles versuchen und mit Spaß und Kampf können wir es schaffen.

HSV-Neuzugang Léo Lacroix kämpft mit Sergio Aguero um den Ball.
In der vergangenen Saison sammelte Lacroix Erfahrungswerte in der Champions League.

… seine Rolle in der Mannschaft: Mit dem FC Basel habe ich in der Champions League gespielt, aber nun gibt es eben eine neue Herausforderung. Ich will dem Team und vor allem den jungen Spielern mit meiner Erfahrung helfen. Ich bin sehr glücklich, dass ich hier die Chance bekomme, mein Können zu zeigen. Ich mag Zweikämpfe und glaube, dass ich trotz meiner Größe eine gewisse Geschwindigkeit habe. Ich will den Fans zeigen, was ich draufhabe. 

... das anstehende Spiel in Sandhausen: Ob ich bereits dabei sein werde, entscheidet der Trainer. Ich habe in der Vorbereitung bei St. Etienne viel trainiert, nun brauche ich Spielpraxis, um richtig fit zu werden. Das Spiel am Sonntag ist extrem wichtig für uns. Wir müssen kämpfen und die drei Punkte holen. 

… seine multilinguale Prägung: Ich spreche viel Portugiesisch, weil meine Frau gebürtig aus Brasilien stammt. Zudem bin ich der italienischen, spanischen und englischen Sprache zumindest teilweise mächtig. Bei den Schweizer Jugendnationalmannschaften haben wir aber immer Deutsch gesprochen. Daher bin ich mir sicher, dass ich die Interviews in zwei bis drei Monaten in deutscher Sprache abwickeln kann.