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"Wir brauchen unser höchstes Level"

Pressekonferenz

25.11.18

"Wir brauchen unser höchstes Level"

In der Pressekonferenz vor dem morgigen Heimspiel gegen den 1. FC Union Berlin sprach Trainer Hannes Wolf über den Zustand von Pierre-Michel Lasogga, seine Erwartungen an das Spiel und die Qualität der Köpenicker.

Nach der letzten Länderspielpause des Jahres empfängt der Hamburger SV am morgigen Montagabend (ab 20:15 Uhr live im HSVnetradio) den 1. FC Union Berlin zum Top-Spiel des 14. Zweitliga-Spieltags. HSV-Trainer Hannes Wolf fiebert dieser besonderen Partie exakt 20 Tage nach dem letzten Heimspiel gegen den 1. FC Köln (1:0) mit großer Vorfreude entgegen, wie er in der heutigen Pressekonferenz gegenüber der anwesenden Medienvertreter zu Protokoll gab: "Es wird Zeit, dass es jetzt wieder losgeht. Die Pause fühlte sich mit 16 Tagen fast wie eine Winterpause an. Wir wollen die Chance morgen Abend einfach nutzen. Es ist ein besonderes Spiel gegen eine sehr gute Mannschaft. Wir brauchen unser höchstes Level, um zu bestehen."

Im Detail sprach der 37-jährige Fußball-Lehrer in der Pressekonferenz über …

Hannes Wolf im Gespräch mit Pierre-Michel Lasogga.
Der Einsatz von Top-Torjäger Pierre-Michel Lasogga steht aufgrund von Problemen an der Wade auf der Kippe.

... den Zustand von Pierre-Michel Lasogga: Pierre hat heute im Training an der Wade etwas gespürt und musste die Einheit abbrechen. Es ist strukturell nichts kaputt, aber die Zeit bis zum morgigen Spiel ist nun natürlich knapp. Deswegen können wir aktuell nicht beantworten, ob er morgen einsatzfähig sein wird. Es gibt zwei Szenarien: Entweder er kann gar nicht oder er kann voll spielen. Er wird nur spielen, wenn er voll belastbar ist und wir den Reiz aus der Wade herauskriegen. 

... seine Erwartungen an das Spiel: Wir haben uns zuletzt in eine gute Position gebracht. Es wird Zeit, dass es jetzt wieder losgeht. Die Pause fühlte sich mit 16 Tagen fast wie eine Winterpause an. Wir wollen die Chance morgen Abend einfach nutzen. Es ist ein besonderes Spiel gegen eine sehr gute Mannschaft. Wir haben auch etwas dagegenzusetzen und wollen mit dem Selbstvertrauen aus den letzten Spielen sowie unserem Support hier Zuhause alles reinlegen. Nur so können wir die nächsten drei Punkte einfahren und unsere Position weiter verbessern. 

... den Gegner: Union Berlin hat personell, individuell und in Bezug auf die Disziplin eine absolute Spitzenmannschaft, die bis zum Schluss oben in der Tabelle eine gute Rolle spielen wird. Ich kenne die Spieler sehr gut. Das ist ein Best-of der 2. Liga. Darüber hinaus verfügen die Berliner mit Spielern wie Schmiedebach und Hübner auch über eine Menge Bundesliga-Erfahrung. Wir brauchen unser höchstes Level, um gegen diese Mannschaft zu bestehen.

Manuel Wintzheimer beim Dribbling im Training.
Manuel Wintzheimer kommt an diesem Wochenende in der Regionalliga Nord für die zweite Mannschaft zum Einsatz.

... die Einbindung der jungen Spieler: Wir haben den jüngsten Kader im deutschen Profifußball. Wir haben ganz viele junge Leute dabei. Wir müssen aber gucken, dass die Spieler auch ihre Einsätze kriegen. Wir können sie nicht immer mit in den Kader nehmen und dann sitzen sie auf der Bank und spielen nie. Manuel Wintzheimer trainiert zum Beispiel sehr gut und hat jetzt auch ein gutes Feedback von der Nationalmannschaft erhalten. Wir müssen den Jungen auf den Platz kriegen und deshalb ist es jetzt keine Bestrafung, dass er heute in der Regionalliga gegen Werder spielt, sondern es ist eine Chance für ihn, sich zu zeigen. Wir wollen die jungen Spiel fördern und arbeiten sehr gern mit ihnen. 

... den Sinn der Montagsspiele: Wie so häufig im Leben gibt es diesbezüglich mehrere Perspektiven. Ich bin in diesem Fall froh, dass wir nach der Länderspielpause mit den vielen Nationalspielern noch länger Zeit haben, um uns auf das Spiel vorzubereiten. Für die Fans und die Menschen, die zu diesem Spiel fahren, eine lange Anreise haben und erst spät in der Nacht nach Hause kommen, ist das natürlich grenzwertig. Ich kann es total nachvollziehen, dass es für die Fans schwierig ist, aber wir nehmen es so, wie es kommt. Sicherlich haben wir für uns auch ein Alleinstellungsmerkmal mit dem Montagsspiel. Fußballdeutschland wird morgen verstärkt nach Hamburg blicken und das gibt uns eine Bühne.      

... die Reha von Kyriakos Papadopoulos: Er ist im Hinblick auf die Schwere der Verletzung auf einem guten Weg. Es ist schön, dass er wieder auf den Platz kann. Trotzdem ist es noch ein weiter Weg, der zu gehen ist. Er ist allerdings weiter als man es vor ein paar Wochen noch erwartet hätte. Das Feedback von der medizinischen Abteilung ist hier positiv. 

 

Die komplette Pressekonferenz seht ihr bei HSVtv.

(Kopie 1)