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Der Faktencheck zum Auswärtsspiel in Heidenheim

Spieltags-Fakten

14.02.19

Der Faktencheck zum Auswärtsspiel in Heidenheim

Faires Duell der aktuell besten Teams, Hattricker Lasogga sowie die vermeintliche Torgarantie. Der Faktencheck zum Auswärtsspiel beim 1. FC Heidenheim hält einige interessante Informationen bereit. 

#1 Duell der Besten

Wenn die Partie am Sonnabend in der Voith-Arena angepfiffen wird, empfängt das beste Team der Rückrunde die beste Mannschaft der Hinrunde. Die Heidenheimer holten bislang zehn Punkte aus den ersten vier Partien der zweiten Halbserie, während der HSV mit 37 Punkten aus den ersten 17 Spielen die Herbstmeisterschaft feiern konnte.

#2 Heidenheimer Lauf

Mit dem 2:1-Auswärtserfolg beim SV Darmstadt stellten die Württemberger ihren vereinsinternen Rekord von sieben ungeschlagenen Ligaspielen in Serie ein, zuletzt gelang dies in der Saison 2016/17. Ohnehin gab es in den letzten 14 Zweitligaspielen nur eine Niederlage für die Blau-Rot-Weißen, die jedoch hatte es in sich: Vor heimischen Publikum unterlag das Team von Trainer Frank Schmidt dem SC Paderborn mit 1:5. In diesem Zeitraum holte der FCH 29 Punkte, die lediglich vom HSV (30) übertroffen wurden.

Pierre-Michel Lasogga avancierte im Hinspiel mit seinen Saisontoren drei, vier und fünf zum Matchwinner.
Pierre-Michel Lasogga avancierte im Hinspiel mit seinen Saisontoren drei, vier und fünf zum Matchwinner.

#3 Dreifacher Lasogga

An den 3:2-Heimerfolg im Hinspiel wird sich insbesondere Pierre-Michel Lasogga gerne zurückerinnern. Nachdem Patrick Schmidt die Gäste in der 61. Spielminute in Front brachte, konterte der zur zweiten Halbzeit eingewechselte Hamburger Top-Torschütze mit einem Hattrick innerhalb von acht Minuten und 26 Sekunden die Heidenheimer Führung und ebnete den Weg für den zweiten Heimsieg der Saison. Für den 27-Jährigen war es der zweite lupenreine Hattrick in seiner Karriere. Zuvor gelang ihm dies beim 5:0-Auswärtssieg in Nürnberg am 8. Spieltag der Saison 2013/14 - damals war "Lasso" in 7:22 Minuten sogar um 64 Sekunden fixer.

#4 Tore garantiert

Seitdem Hannes Wolf die Rothosen im Oktober 2018 übernommen hat, treffen die Hamburger (fast) immer. Einzig im letzten Auswärtsspiel bei Arminia Bielefeld blieb der HSV beim 0:2 ohne eigenen Treffer. Auch die Heidenheimer können sich auf ihre Offensivabteilung verlassen: Lediglich beim 0:1 gegen Darmstadt am 4. Spieltag blieben die Brenzstädter ohne Torerfolg. Zudem bedeuten 17 Spiele in Folge mit eigenem Treffer die aktuell längste Serie im deutschen Unterhaus.

#5 Faire Teams

Mit dem 1. FC Heidenheim und dem HSV stehen sich am Sonnabend die beiden fairsten Teams der Liga gegenüber. Die Rothosen kassieren die wenigsten gelben Karten (28), während die Heidenheimer zu den vier Zweitligisten ohne Platzverweis gehören. Im Vergleich zum Liga-Tableau ergibt dies in der Fairnesstabelle ein umgekehrtes Bild: Der FCH grüßt vom Platz an der Sonne, jedoch dicht verfolgt vom HSV.

#6 Winkmann an der Pfeife

Guido Winkmann wird die Partie des HSV beim 1. FC Heidenheim leiten und damit erstmalig ein Zweitligaspiel der Hamburger pfeifen. Der 45-jährige Polizeibeamte aus Kerken hat bereits 132 Bundesliga- sowie 108 Zweitligaspiele gepfiffen. Bislang bestritten die Rothosen zehn Bundesligaspiele unter seiner Regie. Mit vier Siegen, fünf Niederlagen sowie einem Unentschieden steht eine negative Bilanz zu Buche, die es am Sonnabend auszugleichen gilt.


Alle Informationen zum Auswärtsspiel beim 1. FC Heidenheim findet ihr wie immer
unter hsv.de/unterwegs

(Kopie 1)