Zum Inhalt springen

Der Faktencheck zum Heimspiel gegen Mainz

Spieltags-Fakten

02.03.18

Der Faktencheck zum Heimspiel gegen Mainz

Die Standards, ein Omen und etliche Wiedersehen - HSV.de hat für die Partie gegen die Mainzer interessante Fakten zusammengetragen.

#1 Gutes Omen?

In der Saison 2015/16 traf Bernd Hollerbach in der 3. Liga mit den Würzburger Kickers auf Sandro Schwarz mit Mainz II. Beide Trainer coachten ihre Teams zu 1:0-Heimsiegen. Mainz wurde am Saisonende Zwölfter, Hollerbach und der FWK stiegen über die Relegation in die 2. Liga auf. Höchste Zeit also für den nächsten Holler-Sieg über seinen Trainerkollegen Schwarz. Es wäre zugleich der erste Sieg für Bernd Hollerbach als Trainer des HSV.

#2 Löchrige Mainz-Abwehr

Der 1. FSV Mainz 05 spielte in dieser Saison nur dreimal zu Null. In den vergangenen 12 Bundesliga-Spielen behielten die Mainzer nur beim 2:0-Erfolg bei der Hertha am 23. Spieltag die weiße Weste. Mit 42 Gegentoren stellt der Tabellen-16 zudem nach Köln (43) die schwächste Defensive der Liga. So viele Gegentreffer kassierten die Mainzer nach 24 Spielen zuvor noch nie.

Sejad Salihovic trifft per Elfmeter und setzt mit dem Ball in der Hand zum Torjubel an.
Erzielte im Hinspiel gegen Mainz seinen ersten Bundesliga-Treffer für den HSV: Sejad Salihovic.

#3 Wiedersehen

Gegen den 1. FSV Mainz 05 trifft Christian Mathenia auf seinen Heimatverein. Der HSV-Keeper spielte von 2006 bis 2014 in der Jugendabteilung sowie für die zweite Mannschaft der Mainzer und fand dann über seine Station in Darmstadt den Weg in die Hansestadt. Nicolai Müller wurde in Mainz sogar zum Nationalspieler.

Auf der anderen Seite kehren mit René Adler, Levin Öztunali und Nigel de Jong am Sonnabend drei ehemalige Hamburger an alte Wirkungsstätte zurück. Der 33-jährige Adler stand von 2012 bis 2017 in 117 Einsätzen zwischen den Pfosten des HSV. Der gebürtige Hamburger und Seeler-Enkel Levin Öztünali stammt aus dem Nachwuchs der Rothosen und wechselte im Sommer 2013 zu Bayer Leverkusen. Über die Leihstation Bremen ging es für den 21-Jährigen schlussendlich zum FSV. Der Dritte im Bunde ist Nigel de Jong. Der Niederländer machte zwischen 2006 und 2009 94 Bundesliga-Spiele für den HSV, in denen er fünfmal traf.

#4 Hunts Lieblingsgegner

Aaron Hunt hat an die Spiele gegen Mainz 05 gute Erinnerungen. Gegen keinen anderen Bundesligisten traf der Mittelfeldmann häufiger als gegen die Truppe aus Rheinhessen (7-mal in 15 Begegnungen), allerdings nie für den HSV. Es wird also Zeit. Mainz ist auch der einzige Bundesligist, gegen den Hunt in seiner Karriere bereits zweimal einen Doppelpack erzielt hat. 

#5 Chancen über Standards?

20 ihrer 42 Gegentore kassierten die Mainzer in dieser Spielzeit bereits durch Standards - Ligahöchstwert. Der HSV hingegen erzielte neun Treffer nach ruhenden Bällen. Das macht die Hälfte aller Hamburger Saisontreffer aus. Vielleicht die Chance für das Team von Bernd Hollerbach. 

#6 Schmidt an der Pfeife

Schiedsrichter der Partie ist Markus Schmidt. Der Personalleiter aus Stuttgart bestreitet am Sonnabend sein 155. Bundesliga-Spiel. Bisher pfiff der 44-Jährige 18 Spiele mit HSV-Beteiligung. Die Bilanz aus Sicht der Rothosen: 6 Siege, 5 Unentschieden, 7 Niederlagen. Zuletzt leitete Schmidt die Partie des HSV am 17. Spieltag der laufenden Saison, als die Hamburger 1:3 in Mönchengladbach verloren. 

Alle weiteren Informationen zum Heimspiel gegen Mainz findet ihr auch unter hsv.de/spieltag