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Hannes Wolf leitet erste Trainingseinheit

Verein

24.10.18

Hannes Wolf leitet erste Trainingseinheit

Der 37-Jährige arbeitete mit seiner neuen Mannschaft auf dem Trainingsplatz am Volksparkstadion. 

Auf der gestrigen Pressekonferenz anlässlich seiner Vorstellung beim HSV machte Hannes Wolf direkt klar, wie ehrgeizig er die Herausforderung bei den Rothosen angehen will: „Das Feuer lodert zu einhundert Prozent in mir. Ich brenne für diese Aufgabe.“ Heute ließ der neue Coach seinen ambitionierten Worten entsprechende Taten folgen und betrat noch vor der angekündigten Zeit von 11 Uhr den Trainingsplatz im Schatten des Volksparkstadions. Angesichts der Tatsache, dass in zwei Tagen seine Pflichtspiel-Premiere auf der sportlichen Agenda steht, will der Fußball-Lehrer keine Zeit verlieren. Sein Credo diesbezüglich ist klar umrissen: „Wir werden nicht aufsteigen, weil wir darüber reden, sondern indem wir mit Intensität und Power an die Sache herangehen.“ 

Hannes Wolf zeigt auf dem Trainingsplatz.
Hannes Wolf leitete seine erste Trainingseinheit als HSV-Coach sehr aktiv an und zeigte sich im Anschluss zufrieden mit dem Training.

Diesen Eifer versprühte der 37-Jährige dann auch bei seiner ersten Trainingseinheit. Nachdem sich Wolf während des Aufwärmens zunächst mit seinen Assistenten André Kilian, Maik Goebbels und Marinus Bester austauschte, übernahm er bei der folgenden Übungsformen zum Passspiel direkt das Kommando und verdeutliche lautstark seine Vorstellungen. Der gebürtige Bochumer will hinsichtlich des Auswärtsspiels am kommenden Freitag in Magdeburg (ab 18:15 Uhr live im HSVnetradio) nichts dem Zufall überlassen. Wolf weiß, worauf es im Kampf um den Aufstieg in die Bundesliga ankommt, schließlich führte er den VfB Stuttgart in der Saison 2016/17 zum direkten Wiederaufstieg. 

Im Anschluss an seine erste Trainingseinheit mit den HSV-Profis drückte Wolf gegenüber HSV.de seine Zufriedenheit aus: „Es war sehr schön. Nach meiner Pause habe ich darauf hin gefiebert. Die Mannschaft hat gut mitgezogen. Das Kennenlernen der Spieler ist natürlich ein Prozess.“ Auch die Zusammenarbeit mit den verbliebenen Co-Trainern funktionierte auf Anhieb optimal: „Das ist natürlich eine besondere Situation, aber die Jungs machen einen super Eindruck und sind sehr aufgeschlossen. Es hat heute sehr gut funktioniert. Ich fühle eine große Unterstützung.“ Abschließend gab der neue Coach noch einen Ausblick auf die Partie in Magdeburg: „Wir brauchen den Punch und den Willen, um entscheidende Situationen auf unsere Seite zu bringen. Wir wissen, dass wir am Freitag ein sehr hohes Level spielen müssen, um dort zu gewinnen.“ 

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