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Stimmen zum Spiel

29.02.20

"Der Kritik müssen wir uns stellen"

Das Spiel mit 0:3 und zusätzlich auch noch drei Spieler durch Verletzungen und Platzverweis verloren - die Auswärtspartie beim FC Erzgebirge Aue war ein einziger Reinfall für alle Rothosen. Und HSV.de hat die Stimmen dazu.

"Wir wollten uns zeigen und uns stellen", sagte HSV-Torhüter Daniel Heuer Fernandes beim Gang in die Kabine über die Szenen, die sich nach dem Abpfiff des Auswärtsspiels beim FC Erzgebirge abspielten. Mit 0:3 (0:1) waren die Rothosen in Sachsen unter die Räder gekommen, es war die zweite Niederlage und das dritte sieglose Spiel in Folge - und entsprechend enttäuscht waren nicht nur die Profis des HSV, sondern auch die mitgereisten Anhänger. Die suchten die Spieler nach dem Schlusspfiff auf, auch wenn der Gang in die Kurve sicherlich kein leichter war. "Wir verstehen die Reaktion der Fans", sagte Heuer Fernandes, "uns geht es ja nicht anders." Damit sprach der Keeper die große Enttäuschung an, die sich über alle HSVer legte, und die das bestimmende Thema in den Gesprächen nach Spielende war. Die Stimmen zum Spiel.

Daniel Heuer Fernandes: Es ist eine riesen Ernüchterung. Wir verstehen die Reaktion der Fans. Uns geht es nicht anders. Wir sind sehr enttäuscht, müssen schnellstmöglich wieder Spiele gewinnen. Der Trainer hat in der Halbzeit angesprochen, was gefehlt hat. Es liegt an uns Spielern, das umzusetzen. Nach dem Platzverweis war es in der zweiten Halbzeit noch schwieriger. Wir haben nicht die Mittel gefunden. Der Kritik müssen wir uns jetzt stellen, dafür sind wir Profis. 

Timo Letschert: In der ersten Halbzeit haben wir ohne Druck viele einfache Bälle verloren. Wir wollten auch zu Null spielen, weil wir wissen, dass wir eigentlich immer ein Tor schießen können, aber wenn du so einfach Bälle verlierst, dann kriegt jeder Gegner Chancen. Das können und müssen wir viel besser machen. Wir wollten etwas zeigen, doch wir haben durch unsere Fehler den Gegner stark gemacht. Wenn du sauber spielst, dann bringst du den Gegner nicht in die Zweikämpfe, die sie brauchen. Das haben wir nicht gut geschafft. Wir verstehen, dass die Fans unglaublich sauer sind. Sie kommen hier extra nach Aue, haben viel Leidenschaft für den Verein. Vielleicht sieht es so aus, als ob wir nicht kämpfen. Aber wir geben immer alles. Im Moment ist es nicht gut genug.

Zur Verletzung: Nach dem Zusammenprall mit den Köpfen war ich in einer anderen Welt. Ich wollte noch weiterspielen, aber der Doc hat gesagt, dass es nicht mehr geht. Nächste Woche kann ich aber wieder spielen. Heute war es aber besser, nicht weiterzuspielen.

Dieter Hecking: Unterm Strich war es ein verdienter Sieg für Aue. Wir hatten uns viel vorgenommen, wollten die Derby-Niederlage möglichst schnell aus den Köpfen kriegen. Wir sind gut reingekommen ins Spiel, haben in der Vorwärtsbewegung aber drei, vier Ballverluste gehabt, die uns dazu gezwungen haben, die Kontersituationen von Aue zu verteidigen. Das ist uns mal gut, mal weniger gut gelungen. Dann mussten wir früh wechseln durch eine Innenbandverletzung von Ewerton. Zudem bekommst du ein Gegentor, das wir besser verteidigen müssen. In der Halbzeit haben alle den Kopf voll, wollen das Beste und würden es gerne besser machen. Doch dann kassierst du die Gelb-Rote Karte, das 0:2 und musst Timo Letschert noch auswechseln. Es ist alles zusammengekommen

Wir haben nicht das gespielt, was wir uns erhoffen, was die Mannschaft auf den Platz bringen kann. Es ist schwer, das eben Gesehene sofort in Worte zu fassen. Letztendlich haben wir 0:3 verloren und das steht erst einmal. Wir müssen es sacken lassen, aber den Kopf auch wieder hochnehmen.

Dirk Schuster: Wir können heute sehr stolz sein auf das, was die Mannschaft heute abgeliefert hat. Gegen eine individuell brutal starke Mannschaft wie den HSV, so eine Leistung auszupacken, mit sehr viel taktischer Disziplin, ist uns sehr gut gelungen. Wir haben nach Balleroberungen nicht nur Nadelstiche gesetzt und hinten nur den Betonmischer angesetzt, sondern haben aktiv verteidigt. Der Platzverweis hat uns natürlich in die Karten gespielt. Das war ein Schub aus der Steckdose. Wir haben uns mit einem guten Ergebnis für die Leistung belohnt.

 

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